Sonntag, 9. Mai 2021

Tierkommunikation - Eine wichtige Lektion als Vorraussetzung

Tiere können nicht Sprechen? Jedes Mal wenn ich irgendwo lese oder höre, dass Tiere nicht sprechen könnten muss ich schmunzeln. Nur weil sie nicht in Worten sprechen oder in einer Sprache die wir erkennen/ beherrschen, heisst dies doch nicht, dass sie nicht miteinander kommunizieren würden. Doch dies ist unser menschliches Ego, um nicht zu sagen unsere eingeschränkte Denkweise, die stets von sich selbst aus geht als Massstab für alles. Vor 13 Jahren lernte ich noch, dass Hunde keinen Neid empfinden würden. Neid gäbe es im Tierreich nicht, hiess es damals in jeder Hundeschule und von jedem Hundetrainer den ich kennen lernte zu dieser Zeit. Damals war ich so verkopft, dass ich dieses wissenschaftliche Wissen einfach unreflektiert geglaubt und sogar weiter propagiert hatte. Glücklicherweise bin ich in den letzten 13 Jahren viel, viel kritischer geworden und habe genug Erfahrung und Einblick um die Wissenschaft stets zu hinterfragen. Schliesslich ist hinter jeder wissenschaftlicher Erkenntnis mindestens ein Mensch mit all seinen Werten, Einstellungen, Erfahrungen und Pseudoobjektivität. Zu glauben, ein Wesen welches einen Grossteil seiner Wahrnehmung durch X verschiedene Filter aus eigenem Erfahrungsschatz und Prägung ablegen könnte, der glaubt auch daran, dass jede Erinnerung wahr ist und vollständig. Diese Vorurteile die jeder Mensch hat und sie nur dann ablegen kann, nachdem Mensch sie als Vorurteile erkannt hat, zeigen sich in jedem wissenschaftlichen Gebiet. Sei es in der Geschichte die verschiedenste Menschen als „Dauersingle“ oder „Asexuell“ eingestuft hatten, weil Heterosexualität vorausgesetzt wurde. Es wurde also einfach übersehen, dass diese Menschen Jahrzehnte mit der selben gleichgeschlechtlichen Person zusammengelebt hatte, es Liebesbriefe zwischen der beteiligten Personen gab/gibt und es nur ein Schlafzimmer gab. Oder sei es in der Biologie bei der Mensch aufgrund des Vorurteils, dass Tiere keine Gefühle haben könnten und rein Instinktgesteuert seien, davon schlussfolgern, dass es keinen Neid geben kann.

Bin ich abgeschweift? Nein, nein ich habe diese Reise in unser interpretatives Naturell bewusst gestartet. Denn genau diese (Un-)Art unseres menschlichen Daseins ist was uns so oft in der zwischenmenschlichen Kommunikation zum Verhängnis wird. Es wird zwischen den Zeilen gelesen und was uns erzählt wird, wird grundsätzlich anhand unserer individuellen Erfahrungen interpretiert. Unreflektiert werden Wörter so zu Waffen. Denn viele Erfahrungen sind kollektiv und so werden wir als Gemeinschaft manipulierbar, weil Wörter eben nicht „nur“ Wörter sind. Einerseits missverstehen wir Menschen untereinander uns regelmässig, weil wir eben zu wenig zuhören und zu viel interpretieren. Andererseits fühlen wir uns oft unverstanden, weil Wörter und Sprechen alleine eben nicht Kommunikation ist.

Miteinander Sprechen bedeutet zuhören, es bedeutet zumindest für mich, verstehen zu wollen wie das Gegenüber fühlt, was das Gegenüber mir sagen möchte und dies kann ich nicht durch meine Erfahrungen oder mein Leben und Wissen verstehen, sondern in dem ich immer wieder nachfrage, zuhöre und erneut nachfrage.

Natürlich werde ich auch dann das Kommunizierte mit meinem Wertesystem abgleichen um es einsortieren zu können. So funktioniert unser Säugergehirn nun mal. Wir können dann am besten nachvollziehen, wenn wir das Erlebte von anderen mit eigenen ähnlichen Erlebnissen abgleichen können.

Weil wir uns so ticken, wie eben beschrieben gehen wir also auch davon aus, dass Sprechen nur auf unsere uns bekannte (und anerkannte) Art existiert. Tier können sich also nicht äussern wie wir.

Gleichzeitig setzten wir voraus, dass wir Menschen intelligenter sind. Doch wenn wir die sind, die intelligent sind, warum sind wir gleichzeitig die, die alles unerklärliche als unmöglich abtun? Ist es besonders intelligent, wenn wir etwas dass wir nicht bzw. Noch nicht verstehen als unmöglich abtun? Ist das nicht genau das Gegenteil? Gleichzeitig versuchen wir objektiv zu sein und rein rational um uns und unsere Umwelt zu begreifen. Doch wir sind Wesen, deren Körper Botenstoffe enthält die uns eine Gefühlswelt schaffen unser Nervensystem unser Verdauungssystem usw. Ist daran beteiligt wie es uns emotional und mental geht. Unsere Natur ist es zu fühlen. Wie unlogisch ist es also uns und unsere Umwelt „objektiv“ betrachten und bewerten zu wollen? Vielleicht ist dieser Missstand ein weiterer Grund, weshalb wir Menschen wirklich glaubten, dass Tiere keine Gefühle haben würden. Wenn wir erkennen könnten, als Gesellschaft, dass unsere Gefühlswelt, unsere Psyche fassbar ist. Das sie ein Teil unseres physischen Körpers ist, könnten wir, davon bin ich überzeugt, so viel Unerklärliches ergründen und verstehen.
Gerade am Werten? Interpretierst du gerade meine Worte? Oder Fragst du dich wieso ich solche Erfahrungen und Ansichten habe? Gibst du dir selbst Antwort und Mutmasst du zB. wie ich wohl aufgewachsen bin, dass ich zu solchen Überzeugungen komme? Fragst du dich ob ich wütend, fröhlich oder sonst wie fühle während ich dies schreibe?

Ich könnte dir jetzt antworten. Oder du könntest aufhören mit diesem Interpretationsverfahren und dich fragen: „Warum werte ich diese Worte? Was interpretiere ich hier? Welche Erfahrungen habe ich gemacht um diese Schlüsse zu ziehen? Wie bin ich aufgewachsen, dass ich zu diesen Mutmassungen komme? Was fühle ich während ich dies lese und ich meine Gedanken erkunde?“

Dann würdest du nämlich die richtigen Antworten bekommen, weil die einzigen wahren Antworten die du zu meinen Worten geben kannst in meiner Abwesenheit die sind, die dich betreffen. Erst wenn du erkennst, dass deine Interpretation aus deinen Erfahrungen entsteht, erkennst du auch, dass jede Interpretation ein Spiegelbild deiner Selbst ist.

Selbstreflektion ist also auch genau diese Interpretationen zu durchschauen.

Diese Lektion ist die schwierigste und die wichtigste in der Kommunikation mit Mensch und Tier. Weil wir von klein auf bewertet werden und werten. Doch um mit Tieren sprechen zu können müssen wir offen für die Möglichkeit sein. Egal ob wir durch Körpersprache kommunizieren möchten oder auf einer telepathischen Weise- Interpretation muss erkannt werden und Selbstreflektion zum Standard werden.

Also ja, Tiere sprechen! Oft schreien sie sogar. Mensch braucht dafür nicht Telepathie zu beherrschen, Körpersprache lesen genügt da schon! Körpersprache lässt sich unterschiedlich lernen, am Besten durch unzähliges und fortlaufendes Beobachten von unterschiedlichsten Situationen. Durch Empathie, was übrigens nicht nur bedeutet mitzufühlen sondern mit-einschliesst, dass die Person die mitfühlt auch alles daran setzt, das gegenüber zu Verstehen und wertzuschätzen.
Da mit Tierkommunikation die telepathische Kommunikation gemeint ist, gehe ich nun nachdem ich ein paar Grundsätzliche Dinge erörtert habe über Kommunikation, zum telepathischen Teil über. Also mach deine übersinnlichen Kräfte frei und hör zu was ich dir nun telepathisch mitteile.
Nichts angekommen?

Naja, ich habe keinen telepathischen Telefonbeantworter der jeder Leser*in nun eine gespeicherte Nachricht über Telepathie abspielt :-) Eher einen Filter der ungefragte Anrufe blockiert.

Telepathie wird ja immer als Superkraft dargestellt, als etwas mega spezielles und generell unmögliches. Das Thema „unmöglich“ habe ich schon angesprochen weiter oben. Speziell, nun ja gar nicht so speziell. Denn die Ursprache aller Individuen untereinander ist die Telepathie. Jedes Geschöpf hat gleichermassen die Fähigkeit zur telepathischen Wahrnehmung. Es ist ein Kommunikationskanal, der uns allen jederzeit zur Verfügung steht. Es braucht nur etwas Übung diesen Kanal zu bewusst zu nutzen. Ich schreibe „bewusst zu nutzen“ weil jede Person diese Kommunikationsart nutzt nur meistens eben unbewusst.
Sinngemäss übersetzt bedeutet Telepathie: Fühlen auf Distanz.

Wenn du also eine Eingebung, ein Gefühl hast, dass du gleich eine Email, SMS oder DM erhält hast du telepathisch wahrgenommen, dass jemand dich Kontakten wird. Bzw. Die Person hat beim Schreiben der Nachricht bereits an dich gedacht und so telepathisch Kontakt zu dir aufgenommen und du hast diesen Kontakt telepathisch wahrgenommen. Manchmal wissen wir sogar, welche Person uns schreibt. Wir haben in dem Moment also den Absender erkannt auf Distanz. Ohne irgendwelche routinierten Abläufe oder Gründe weshalb wir ahnen konnten, dass sich die Person melden würde. Also absolut unerwartet und aus dem Nichts konnten wir „vorher sehen“, dass eine Nachricht von einer bestimmten Person kommen wird.
Bei der Tierkommunikation nimmt man Gefühle, Gedanken, Eindrücke, Ansichten und Wünsche des Tieres eben über diesen Kanal wahr.

Da jedoch Tiere ganz andere Bedürfnisse haben und ihre Welt ganz anders ist als unsere, ist das ganze Thema Interpretation und Selbstreflektion eben enorm wichtig um adäquate Informationen von den Tieren zu erhalten. Das Dolmetscherprogramm zwischen der tierischen und der menschlichen Sprache heisst also wertfreies, vorurteilsfreies, selbstreflektiertes Zuhören und Wahrnehmen.

Wenn eine Maus-Besitzerin ihre Maus fragt wohin sie verschwunden ist, weil ihre Maus ausgebüxt ist. Diese Besitzerin dann telepathisch ein Bild erhält, von einem riesigen See umgeben von grossen Bergen. Sind dieser See und die Berge also die Interpretation von der Besitzerin, der Information die die Maus kommuniziert hat. Als Tierkommunikator*in ist nun die Aufgabe diese Interpretation zu hinterfragen um anschliessend dem Tier entsprechende differenzierte Fragen stellen zu können. Die Mausbesitzerin, die diese Tierkommunikation führt fragt sich nun also wofür in ihrem Leben der See steht, was sie selbst fühlt und welche Gefühle sie wahrnimmt oder sie fragt sich ob dieser See und die Berge die direkte Wahrnehmung der Umgebung der Maus sein könnte. Da die Besitzerin weiss, dass für eine kleine Maus eine grosse Pfütze sehr wohl ein See darstellt, fragt sie also die Maus telepathisch, was genau diese Pfütze ist. Ob die Pfütze für ein Gefühl o.ä. steht oder ob die Maus diese Pfütze vor sich sieht (in der physischen Welt). So geht die Kommunikation zwischen Maus und Besitzerin immer weiter, durch das Gespräch mit dem Tier und den Einblick in die Gedanken, Wahrnehmungen und Gefühle des Tieres, kann einen neue Verbindung zwischen den beiden entstehen und die Besitzerin kann der Maus auch kommunizieren, dass diese Nachhause soll oder die Besitzerin findet heraus wo die Maus ist.

Wie mit vielem ist hier Übung gefragt und das in uns eingebaute Dolmetscherprogramm braucht einen Einführungskurs um es bedienen zu können. Um so mehr offene Kommunikationen wir Menschen in unserem menschlichen Sprechalltag leben, um so besser wird auch unsere telepathische Kommunikation. Um so mehr wir uns selbst kennen und verstehen, um so besser verstehen wir die Tiere die mit uns Sprechen. Um so mehr wir mit allen Sinnen zuhören, um so besser können wir hören was uns die Tiere sagen.

Abgrenzung, Spiegelungen, Verständnis für die verschiedenen Lebensumstände und Verhaltensweisen der Tiere sowie Andere Punkte kommen auch noch ins Lernfeld dieses Dolmetscherprogramms.

Ein Gespräch mit deinem Tier hilft dir, den Standpunkt deines Tieres zu verstehen. So könnt ihr gemeinsam neue Wege finden und ein harmonisches Miteinander leben.

Falls du lernen möchtest deine total natürliche Superkraft zu nutzen, helfe ich dir gerne dabei! Hier findest du Informationen zur Ausbildung Tierkommunikation nach JdC: LINK Casa-Colina. Du kannst diese Ausbildung jederzeit Starten und sie alleine oder mit Mitschülern erleben. Da Persönlichkeitseinwicklung entscheidend und gleichzeitig sehr individuell ist, ist diese Ausbildung zeitlich sehr flexibel umsetzbar. Gerne höre ich dir zu, damit wir den besten Weg für dich umsetzten.

Das war dann Heute mein Wort zum Sonntag.

Schönen Start in die kommende Woche euch allen.


Jean de Carvalho

 

GinisSamojede Jedi Master Jade mit ihrem Sohn GinisSamojede Mini-Mi Mojag. Gestern an der Emme.

v.l.n.r. Mojag, Nika, Jade.

Bilder von Jade`s Sohn Mojag und meiner Bande, von Gestern, sind heute im Blog. Weil Tierkommunikation doch so gut passt zu den 5 Sammys.


Jade, Dashka und vorne Mojag

alle ausser Bijou


Jade, Mojag und Oma Dashka

 


Kurzvideo der Bande. Achtung Bijou kommuniziert lautstark ;-)

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